09.06.2010 - Deutsche Jahrgangsmeisterschaften vom 02. bis 06.06.2010 in Berlin
Vergangene Woche fanden in Berlin die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt. Vom Kaiserslauterer Schwimmsportklub hatten sich Mattis Eisfeld (Jahrgang 1993), Aaliyah Schäfer (Jahrgang 1995) und Roni Houck (Jahrgang 1996) für die höchsten nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Auf der 50-Meter-Bahn in einer der modernsten Schwimmhallen Europas an der Landsberger Allee mussten sie sich in ihren Altersklassen großer Konkurrenz stellen.
Ein wahres Mammutprogramm hatte Mattis Eisfeld zu absolvieren, hatte er sich doch im Vorfeld gleich über fünf Strecken für die Meisterschaften qualifiziert. Über seine Hauptlage gelang dem Rückenspezialisten dann noch der Einzug in das Jahrgangsfinale der besten Zehn über 50, 100 und 200 Meter Rücken. Seine beste Platzierung gelang ihm über 50 Meter Rücken, wo er in 27,57 Sekunden auf den fünften Platz kam. Ausserdem qualifizierte er sich mit dieser Leistung auch für den Nominierungslauf zur Jugend-Europameisterschaft und schwamm dort auf Rang acht der Jahrgänge 1992 / 1993 vor. Ein weiteres Highlight war sein Finale über 100 Meter Rücken, wo er als erster KSK-ler mit Rang Sieben in 59,90 Sekunden unter der Minutengrenze blieb. Etwas enttäuscht zeigte er sich lediglich über das Finale über 200 Meter Rücken. Nach seinem fünften Platz nach dem Vorlauf in guten 2:11,99 konnte er diese Leistung im Finale nicht mehr ganz erreichen und kam in 2:13,35 auf den zehnten Platz.
Dass er nicht nur über Rücken stark ist, bewies er über 200 Meter Lagen, wo er in einem tollen Rennen in 2:13,78 anschlug und damit seine Bestzeit um über drei Sekunden verbesserte und das Jahrgangsfinale nur knapp verpasste.
Aaliyah Schäfer und Roni Houck hatten sich für je einen Start qualifiziert. Beide konnten sich gegenüber den Süddeutschen Meisterschaften steigern. Aaliyah Schäfer belegte über 50 Meter Brust in 36,11 Sekunden den 21. Platz, Roni Houck kam über 100 Meter Brust in 1:21,42 auf den 23. Platz in ihrer Altersklasse.
Trainer Mirko Obradovic zeigte sich zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Alle drei Schwimmer haben sich hier gut präsentiert, insbesondere Mattis hat mit der Teilnahme am JEM-Nominierungslauf für ein echtes Highlight gesorgt."

